| Senegal |
28.01.2005 - 22.02.2005
09.03.2005 - 30.04.2005
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Senegal haben wir als sehr flaches Land mit spärlicher Vegetation erlebt. Den Niokolo Koba Nationalpark kann nur mit einem Führer besucht werden, weshalb wir auf einen Besuch verzichteten. Ein schönen Strand zum Verweilen haben wir leider nicht gefunden.
Begeistert haben uns die vielen Baobab Bäume und die kleine Kolonial-Stadt St. Louis mit der guten Patisserie.
Schöne Strandpassage von St. Louis nach Dakar, dass Fahrzeug darf aber wegen den Bäumen auf dem Weg zum Strand nicht zu gross sein.
Sehr hübsch war auch der Wasserfall von Dindéfélou.s
Schon von weitem hörten wir die Kinder Toubab-Toubab rufen. In Dakar haben wir ganz liebe Leute getroffen und waren sogar bei einer Familie zum Essen eingeladen. Ansonsten haben wir leider nicht soviel Kontakt mit der lokalen Bevölkerung zu tun gehabt.
Charly's Aussage bezüglich den senegalesischen Frauen: BOMBASTISCH
Strassenzustände
Gute Teerstrasse von St. Louis nach Dakar.
Schmale Teerstrasse von Mbour nach Djifèr.
Gute Teerstrasse von Dakar bis 50km vor Koungheul. Danach grosse Schlaglöcher bis nach Tambacounda.
Gute Teerstrasse von Tambacounda nach Kedougou.
Mehrheitlich gute Teerstrasse von Kidira über Matam nach St. Louis.
Offroad Hardcore Strecke von Ségou (Senegal) nach Mali in Guinea.
Visum
Visum für Senegal in Zürich: 50 CHF pro Person für 3 Monate; 2 Fotos; Multiple-Entry
Autoversicherung
An der Grenze kann eine Versicherung abgeschlossen werden. Bei uns wurde behauptet sie machen keine Carte brune, wir trafen jedoch später Leute, die diese Versicherung an der Grenze abgeschlossen haben. Es
kommt wahrscheinlich darauf an, auf wen man an der Grenze trifft. Wir haben unsere Versicherung in St. Louis abgeschlossen.
Polizei und Grenzen
Der Grenzübergang war auf der senegalesischen Seite nicht besser als auf der mauretanischen. Es wurde eine Brückengebühr noch vor dem Grenzübergang in Höhe von €10 gefordert und € 20 für LKWs.
Für das Carnet de Passage wurden € 10 und für den Stempel in den Pass nochmals € 10 gefordert. Wir konnten durch zähes Verhandeln den Preis auf die Hälfte drücken. An der Grenze haben wir Leute getroffen mit einem älteren Mercedes-Bus, die sollten zusätzlich € 250 zahlen für die direkte Überführung nach Gambia, da der Wagen älter als 5 Jahre ist. Sie mussten ca. 4 Stunden warten, dann mussten sie doch keinen Begleiter mitnehmen und konnten frei in den Senegal einreisen.
Polizei ist noch viel korrupter als in Mauretanien. Hier werden Führerschein eingezogen und evtl. auch die Fahrzeugpapiere, dabei wird ein Verkehrvergehen behauptet, welches nicht begangen wurde, nur damit Geld (€ 20) abgezockt werden kann. Wir haben uns geweigert und konnten nach einiger Zeit ohne Strafe zu zahlen weiterfahren. Wir wurde 2 mal vor St. Louis von Polizisten belästigt, beim zweiten Mal wurde die Versicherung verlangt, welche wir jedoch nicht hatten. Der Polizist bot uns an jemanden zu rufen, der Vorort eine Versicherung abschliessen würde. Wir konnten trotzdem nach einigem hinundher weiterfahren, ohne Versicherung.
Geld
In St. Louis auf der Western Union Bank und in Dakar kann gut mit der Kreditkarte Geld bezogen werden. Travellerchecks sind schwieriger zu tauschen.
Generell ist der Senegal sehr teuer.
Wechselkurs: 1 CHF = 411 CFA
Verschiedenes
Zebrabar - ein Platz zum relaxen.
Der Tierpark Réserve de Bandia kostet Eintritt 7000 CFA p.P. plus Führer 3500 CFA, welcher obligatorisch ist.
Dieselpreis: 466 CFA / Liter
Tagebücher
Unsere detaillierten Erlebnisse kannst Du in der jeweiligen Woche nachlesen (Datum anklicken):
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