Mali

04.03.2005 - 09.03.2005
30.04.2005 - 11.05.2005

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Land und Leute

Landschaftlich hat es uns in Mali gut gefallen und auch die Leute waren durchwegs sehr nett. Wo es jedoch viele Touristen gibt (z.B Djenné, Mopti, Dogon etc) muss mit hartnäckigen bis aggressiven Einheimischen gerechnet werden.

Besonders schön war das Stück von Guinea nach Bamako, bei den bizarren Madingues Bergen.

Die Fahrt entlang des Senegals zwischen den Bafoulabé und Kayes sowie die Tafelberge in der Nähe von Diamou.

Gefallen hat uns ebenfalls das kleine Paradies von Mali Teriya Bugu, das Dogonland und die Hombori-Berge.

Strassenzustände

An der Piste von Guinea nach Bamako wird gebaut und wird wohl bald durchgehend geteert sein.
Die Strecke von Bamako nach Kita wechselt von einer guten Teerstrasse zu einer gute Piste, aber Achtung auf der Piste – hohe Unfallgefahr – durch überhöhte Geschwindigkeiten der einheimischen Busfahrer und deren schlecht gewarteten Fahrzeugen.
Der Rest nach Bafoulabé ist gut zu befahren. Abzocke bei der Fähre über den Bafing, Dietmar musste 40'000 CFA für seinen LKW zahlen.
Die Eisenbahnbrücke lässt sich gut für Allradfahrzeuge befahren (LKWs werden angeblich nicht rübergelassen).
Die Strecke von Bafoulabé nach Kayes ist nur 130 km lang aber sehr anspruchsvoll für Fahrer und das Fahrzeug. Grosse Bodenfreiheit ist unerlässlich.
Die Hälfte der Piste von Kayes nach Kidira/Senegal ist im Bau und wird bald geteert sein. Das bereits geteerte Stück war super zum Fahren, nur bei den Brücken gab es kleinere Absätze.
Sehr gute Teerstrasse von Kayes über Sandaré, Lakamané nach Diéma. Die anschliessende Laterit-Wellblechpiste nach Didjeni ist miserabel und man muss auf umgefallene LKWs gefasst sein. Die weitere Strecke bis Bamako ist geteert.
Gute Teerstrasse von Bamako über Ségou, San nach Mopti. Nach Mopti bis nach Hombori muss mit vielen Schlaglöchern gerechnet werden.
Die Piste von Boni (62km westlich von Hombori) nach Baraboulé in Burkina Faso ist oft sehr weichsandig und an der Grenze muss mit Schlammlöchern gerechnet werden.

Visum

1. Visum in Nouakchott in 2 Stunden; 15’000 CFA pro Person für 2 Monate; zwei Fotos; kein Multiple-Entry
2. Visum an der Grenze Diboli (Kayes) 15'000 CFA pro Person für 1 Monat; ohne Fotos; kein Multiple-Entry (zusätzlich 5'000 CFA Schmiergeld)

Visum für Burkina Faso in Bamako geholt für 30'200 CFA pro Person für 3 Monate; zwei Fotos; Multiple-Entry

Autoversicherung

Carte brune in Senegal abgeschlossen.

Polizei und Grenzen

Bei Polizeikontrollen und an der Grenze wird man korrekt behandelt, die Beamten sind freundlich und nicht korrupt (mit einer Ausnahme). Nur in Bamako wird gern mal versucht doch bei scheinbaren Fehlverhalten ein paar CFA rauszuschinden.

Geld

Travellers Checks kann auch im Grand Hotel in Bamako mit annehmbarer Gebühr bezogen werden. Für Cash Euro wechseln, wurden 4% Kommission belastet. Unser Kurs war: 1 Euro = 340 CFA nach Abzug der Kommission.

Der einzige Geldautomat war leider defekt, dafür jedoch die Kabine klimatisiert. Wer also ein kühles Plätzchen sucht in Bamako ;-)

Wechselkurs: 1 CHF = 411 CFA

Verschiedenes

Medizinische Versorgung in der Klinik Pasteur sehr gut, fast europäisches Niveau. Deutsch sprechender Arzt Dr. Diolo.

Bei Problemen wende man sich an die deutsche Botschaft in Bamako, diese haben wir als sehr hilfsbereit erlebt.

Toilettenpapier auf dem Camping „Le Cactus“ in Bamako selber in ausreichender Menge mitbringen, da nur Sonntags (wenn grosser Brunch ist) dieses dort vorhanden ist. Gutes Essen und hübsche Bar. Wasserversorgung auf dem Camping sehr rudimentär, durch Ziehbrunnen. Kein fliessendes Wasser. Besitzer (Canadier) sind sehr hilfsbereit und nett.

Bafoulabé norwegische protestantische Mission, 1500 CFA/Pers., sehr nett

Dieselpreis: 440 - 460 CFA / Liter

Tagebücher

Unsere detaillierten Erlebnisse kannst Du in der jeweiligen Woche nachlesen (Datum anklicken):

1. Woche (KW09 2005)
2. Woche (KW10 2005)
3. Woche (KW17 2005)
4. Woche (KW18 2005)
5. Woche (KW19 2005)