Guinea

22.02.2005 - 04.03.2005

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Land und Leute

Landschaftlich waren wir von der Schönheit des Landes überrascht. Besonders gut gefallen haben uns die Chutes de la Sala sowie das gesamte Gebiet von Fouta Djalon.

Die Liebenswürdigkeit und Gastfreundschaft der Bevölkerung setzten uns immer wieder in Erstaunen.

Strassenzustände

Die Strassen waren im Norden bis nach Mali ein blankes Abenteuer mit herrlichen Aussichten. Sehr gute Teerstrasse von Labé nach Mamou. Die Teerstrasse von Mamou bis Kouroussa weist vereinzelt tiefe heimtückische Schlaglöcher auf, die bei zu hoher Geschwindigkeit eine Achse kosten könnten. Die Piste von Kouroussa nach Niandankoro ist gut befahrbar auch ohne Allrad. Die Strecke weiter zur Grenze ist geteert oder man ist gerade mit den Bauarbeiten beschäftigt. Ab Siguiri ist alles eine sehr gute Teerstrasse bis zur Grenze.

Visum

Visum für Guinea in Dakar: 20’000 CFA pro Person; 2 Fotos; Single-Entry
Zusätzlich bei der Botschaft zu zahlen: 20'000 CFA für das Laissez passer (Carnet de Passage wird nicht anerkannt)

Autoversicherung

Eine Autoversicherung haben wir nicht abgeschlossen und wurde auch nicht verlangt. Die Carte brune ist in Guinea nicht gültig.

Polizei und Grenzen

Bei Polizeikontrollen und an der Grenze wird man korrekt behandelt, die Beamten sind freundlich und nicht korrupt.

Geld

Kann nur cash in Euro oder US Doller wechseln.

Wechselkurs: 1 Euro = 3’670 Guinea Franc

Gefahren

ÜBERFALLGEFAHR ZWISCHEN SIGUIRI UND DER MALISCHEN GRENZE.
Keine Übernachtung dort einplanen – siehe Tagebuch.

Verschiedenes

Medizinische Versorgung in Siguiri nicht gewährleistet. Bei Problemen wende man sich an die deutsche Botschaft in Bamako.
Toilettenpapier in ausreichender Menge mitnehmen, auch sonst ist die Versorgung ausser mit Obst und Gemüse eher spärlich. Die Unterhaltskosten sind niedrig.

Dieselpreis: 2'300 GF / Liter

Tagebücher

Unsere detaillierten Erlebnisse kannst Du in der jeweiligen Woche nachlesen (Datum anklicken):

1. Woche (KW08 2005)
2. Woche (KW09 2005)